Ulrike Merk  (Gitarristin, Komponistin, Musikwissenschaftlerin)

Sich als Musikerin auf den musikalischen Feldern der Interpretation, Komposition und der wissenschaftlichen Recherche zu betätigen ist nichts Unvereinbares, sondern vielmehr eine große gegenseitige Bereicherung jeder einzelnen Disziplin. Ein Fundament, auf dem man sich künstlerisch frei bewegen kann.

Ulrike Merk konzertiert als Solistin und Kammermusikerin im In- und Ausland.
Als Komponistin beschränkt sie sich nicht nur auf die Gitarre und erhielt für ihre Komposition „music for six“ für Bläsersextett einen  internationalen Kompositionspreis.
Sie veröffentlichte eigene Werke, Erstausgaben und Bearbeitungen im Furore-Verlag und 2013 bei Doblinger/Wien und im Verlag Neue Musik Berlin.
Die CD „ay amor“ des Duo Arcadie (mit Franziska Markowitsch – Mezzosopran) erscheint 2013 bei TYXart (Vertrieb: Note1). Die beiden Musikerinnen haben auf dieser CD neben spanischer Musik von de Falla, García Lorca, Rodrigo, Mompou, Ruiz-Pipó, Narváez und Vasquez auch die Bearbeitungen sephardischer Lieder von Ulrike Merk eingespielt.
Dies ist bereits die zweite CD mit Einspielung einer eigenen Bearbeitung. Vorausgegangen war die Einspielung „Frühe Französische Lieder“ von Fanny Hensel geborene Mendelssohn 2008 bei ARS-Produktion (Vertrieb: Note 1).
Ulrike Merk war von 2003 – 2015 Lehrbeauftragte an der UdK-Berlin und ist als Pädagogin für Gitarre und Komposition tätig.

Sie wurde mit einer Forschungsarbeit über das gitarristische Repertoire im 20. Jahrhundert an der UdK-Berlin zum Dr. phil. promoviert.